Home Kontakt Für Fördermittelgeber
Beraterkarte News-Ticker Kapital-Ticker Starthilfe Veranstaltungen Aktuelle Umfragen
detaillierte Beratersuche
Beratung anbieten Ihr Berater-Account
  Home » (BUND) KfW übt sich im Abgesang Donnerstag, 23. Februar 2012   
Fördermittelberater für
Außenwirtschaft (5)

Existenzgründer (150)

Finanzierung (57)

Forschung & Entwicklung (20)

Personal (17)

Sanierung (38)

Übernahme (23)

Umwelt & Energie (13)

Vertrieb (30)

Wachstum (79)

Sonstige (1)

Fördermittelberater in
Durchstarten als Freiberufler
Newsletter

Kostenloser Infodienst der Fördermittelberater

Kapital-Ticker
(BUND) KfW-Prognose: Kälteeinbruch bei Investitionen
Dienstag, 03. Januar 2012

(BUND) KfW übt sich im Abgesang
Mittwoch, 30. November 2011

(BUND) Kreditnachfrage: Normalisierung oder Schnupfen?
Mittwoch, 05. Oktober 2011

(BUND) Subventionsbericht: Bundes-Förderung sinkt nachhaltig
Dienstag, 09. August 2011

(BUND) KfW: Mittelständler agieren global
Samstag, 23. Juli 2011

(BUND) KfW übt sich im Abgesang
Mittwoch, 30. November 2011

Es geht abwärts mit der Konjunktur - glaubt jedenfalls die KfWDer Gipfel liegt hinter uns, die rote Laterne im Tal zeigt uns den Weg. So kann man das Ergebnis des KfW-Konjunkturkompasses zusammenfassen. Demnach erlebt der beeindruckende deutsche Aufschwung der vergangenen zwei Jahre nach einem guten 3. Quartal seinen Schlusspunkt: Legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Juli und September noch einmal um kräftige +0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu, so steht die Wirtschaft nun vor einem schwachen Winterhalbjahr. Der KfW-Konjunkturkompass prognostiziert für das Schlussquartal 2011 einen leichten BIP-Rückgang von -0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal und erwartet für das Gesamtjahr 2012 lediglich ein Wachstum von +1,0 Prozent. Dies entspräche nur noch einem Drittel der für das Jahr 2011 erwarteten Wachstumsrate von +3,0 Prozent.

Der Konjunkturausblick leidet vor allem unter dem zurzeit außerordentlich hohen Ausmaß an Verunsicherung wegen der sich weiter zuspitzenden Eurokrise. Aber auch handfeste realwirtschaftliche Faktoren signalisieren ein Ende des deutschen Aufschwungs, zum Beispiel die weltweite Wachstumsverlangsamung sowie die notwendigen fiskalischen Konsolidierungsanstrengungen insbesondere in der Eurozone, die für gut 40 Prozent der deutschen Ausfuhren steht. Beides dämpft die Nachfrage nach deutschen Exportgütern.

"Nach zwei sehr starken Jahren steht das deutsche Wirtschaftswachstum vor einem deutlichen Rückschlag“, sagt Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. Wie es 2012 weitergehe, hänge  entscheidend davon ab, ob in einem überschaubaren Zeitrahmen ein glaubwürdiger Ansatz zur Überwindung der Eurokrise gefunden werde, sodass sich die Unsicherheit wenigstens zum Teil auflöse und wieder mehr Zukunftsvertrauen einkehren könne. Unter diesen Bedingungen könnten Deutschlands fortbestehende Stärken - wettbewerbsfähige Unternehmen mit einer global interessanten Angebotspalette hochwertiger Kapitalgüter, robuster Arbeitsmarkt, vergleichsweise solide Staatsfinanzen – wieder vermehrt zum Tragen kommen und die temporäre Wachstumsschwäche im Verlauf von 2012 überwunden werden. Ein im Wesentlichen von der Binnennachfrage getragener BIP-Zuwachs von +1,0 Prozent ist so erreichbar.

Sollte sich jedoch bis spätestens zum kommenden Frühjahr keine überzeugende Perspektive zur Kriseneindämmung abzeichnen, wird der Schwächeeinbruch der deutschen Wirtschaft nach Einschätzung der KfW tiefer und länger ausfallen. „Dann dürfte sich der Teufelskreis aus fallendem Vertrauen, zunehmendem Attentismus und sinkender Nachfrage intensivieren und nur noch schwer zu durchbrechen sein. Eine Rezession auch in Deutschland wird dann wahrscheinlich“, warnt der KfW-Chefvolkswirt. Der KfW-Konjunkturkompass rechnet in diesem Risikoszenario für 2012 mit einer Schrumpfung des BIP um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Noch können EZB sowie europäische und nationale Wirtschaftspolitik dies verhindern. Entscheidend ist nach unserer Einschätzung, dass die Konsolidierungsmaßnahmen in den "gestressten" Ländern mit wachstumsstärkenden Strukturreformen und Investitionen flankiert werden. Zudem muss die EZB glaubwürdig signalisieren, dass sie eine sich selbst verstärkende Liquiditätskrise, die letztlich in eine echte Solvenzkrise mit allen Folgen für die Realwirtschaft mündet, in großen europäischen Ländern nicht zulassen wird.“

So kommen Sie weiter: 

Hier finden Sie den KfW-Konjunkturkompass

Vielleicht ist dieser Artikel auch für Ihr Soziales Netzwerk interessant? Informieren Sie Ihre Kontakte ganz einfach mit dem entsprechenden Button: 





Artikel-Statistiken:
506 Besucher haben diesen Beitrag bereits gelesen.
0 Besucherbeiträge zu diesem Thema
zurück Ihre Meinung zu diesem Beitrag


Ist das Ihr Berater?
Ivo Pietrzak
Ivo Pietrzak
76133 Karlsruhe
Anfrageticker
Für Sie auch bei XING
Die Gruppe Fördermittel in
Bitte empfehlen Sie uns weiter


Chancen
ESF Deutschland
LFA Förderbank Bayern
Mittelstandsprogramm
Bayern International
KMU Akademie
EMCRA
Businesswissen
Redaktion Buttenmueller