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  Home » Umfrage: Ist Griechenland noch zu retten? Freitag, 18. Mai 2012   
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Umfrage: Ist Griechenland noch zu retten?
Sonntag, 24. Juli 2011

Die Deutschen stehen zu einem solidarischen Europa: 61 Prozent möchten grundsätzlich, dass sich die Mitgliedsstaaten in wirtschaftlicher Not gegenseitig unter die Arme greifen. Nur 19 Prozent finden das nicht. Diese Hilfsbereitschaft ist dabei keineswegs Eigennutz: 48 Prozent wollen die Hilfe nicht davon abhängig machen, ob dies im deutschen Interesse liegt oder nicht.  Nur 28 Prozent möchten den Euro-Partnern nur dann helfen, wenn dies der Fall ist. Allerdings glaubt man, dass Griechenland zunächst seine Hausaufgaben erledigen muss. Dies meint fast die Hälfte der Befragten. Das ergab eine Online-Umfrage der Fördermittelberater im Monat Juli 2011. Speziell für Griechenland gilt diese Hilfsbereitschaft aber in wesentlich geringerem Umfang: nur noch 40 Prozent der Befragten befürworten diese Hilfe, 36 Prozent lehnen sie ab. Große Befürchtungen gibt es, ob Deutschland mit einer Hilfe der Euro-Partner nicht überfordert sein könnte. 44 Prozent glauben dies, 29 Prozent dagegen nicht.

Diese Hilfe soll auch an strenge Hilfen geknüpft werden (71 Prozent) und nur, wenn sich der Bankensektor daran beteiligt (60 Prozent). Unentschieden zeigen sich die Teilnehmer in der Frage, ob Länder wie Griechenland aus der Euro-Zone austreten sollen. Eine knappe Mehrheit von 40 Prozent befürwortet dies, 36 Prozent dagegen nicht.

Wenig begeistert zeigt man sich mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung: 63 Prozent zeigen sich unzufrieden, nur 11 Prozent sind zufrieden. "Die Bundesregierung", so ein Teilnehmer, "kommt als "Labertasche" rüber. Man will nicht so viel helfen und droht, aber es bleibt nichts von den Drohungen.

Hier die Grafiken mit den Einzelergebnissen, danach die individuellen Bemerkungen der Teilnehmer:

 

Starke europäische Länder sollen ihren Partnern unter die Arme greifen.

  

 

 

 

 

 

 

Griechenland hat keinen Anspruch auf die Hilfe der europäischen Nachbarn 

 

 

 

 

 

 

Hilfe ja, aber nur unter strengen Auflagen, wie sie zum Beispiel der IWF fordert.

 

 

 

 

 

 

 

Hilfe ja, aber nur, wenn der Bankensektor sich daran beteiligt.

 

 

 

 

 

 

 

Länder wie Griechenland sollen aus der Euro-Zone austreten.

 

 

 

 

 

 

 

Die Stützung überfordert Länder wie Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

Hilfe nur dann, wenn dies im Interesse Deutschlands liegt.

 

 

 

 

 

 

 

Bin mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung insgesamt zufrieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin unzufrieden mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung.

 

 

 

 

 

 

 

Griechenland soll zunächst seine internen Probleme lösen.

 

Individuelle Bemerkungen der Befragten:

Die oberste Fragestellung ist falsch. Es geht nicht um die Rettung Griechenlands, sondern um die Rettung des Euros, denn ausgeklammert wird hier, was passiert, wenn Griechenland nicht gerettet wird.

Wo ist denn die Strafe und der Aha- Effekt für die anderen Länder wenn keiner geht also raus und wer gezockt hat muss sehen wo er bleibt?

Griechenland wir der erste Staat in einer langen reihe sein. Es ist aus meiner Sicht unaufhaltsam.

Die Streiks der Bevölkerung in Griechenland gegen das Sparpaket von MP Papandreou zeigen, dass die Krise tiefer geht. Die Bevölkerung ist nicht bereit, selbst den Gürtel enger zu schnallen. Über 50 % sind beim Staat beschäftigt, Steuern werden jeden Tag hinterzogen, die Mentalität und der Charakter des Volkes ist marode und bringt selbst bei schärfsten Einsparmassnahmen keine Besserung der Einstellung zum Staat und zum verantwortungsvollen Handeln. Man kann einen Hund nicht zum Jagen tragen. Deswegen: keine weiteren Gelder mehr, aus dem Euro entfernen. Pleite gehen lassen. Und die Banken? Unternehmerisches Risiko bleibt unternehmerisches Risiko. Jahrelang haben sie an den Anleihen gut verdient. Und jetzt, wo´s schlecht läuft soll der Steuerzahler die Risikoabsicherung übernehmen? Nein danke!

Nicht nur Griechenland, sondern alle Staaten sollen Ihre Beamten entlassen, ansonsten werden wir bald alle in derselben Situation sein wie Griechenland.

Ich erwarte nicht nur die Beteiligung der Banken, sondern aller Gläubiger. Die Lösung für Griechenland liegt nach meiner Auffassung in einem Strauß von Maßnahmen, zu der auch Sparen (z.B. im überbordenden öffentlichen Sektor) und der Stärkung der Wirtschaft gehören. Ob der politische Wille sowie der Wille der Bevölkerung dazu ausreichen, glaube ich nicht. Und je mehr Kredite die anderen Insitutionen/Länder an Griechenland geben, desto "erpressbarer" werden sie. Im Falle von Griechenland bin ich der Meinung, dass eine geordnete Insolvenz die beste Lösung wäre. Hier sollten wir uns an der Lösung der Probleme in Südamerika in den 80er und 90er Jahren erinnern.

Hilfen zum Aufbau der Wirtschaft, also Sparen UND Stärkung der Wirtschaft. Arbeit schaffen für die jungen Leute, Abbau der Korruption,  Durchsetzung der Steuergesetzgebung, Abbau der Beamten (1 Mio Beamte bei 5 Millionen Einwohnern)

Griechenland hat sich mit unredlichen Mitteln Zugang zur EU verschafft. Griechenland ist - bei dem Volumen - seit längerem krank. Jene, die die Aufnahme geprüft haben, sind entweder inkompetent oder sie haben den wahren Sachverhalt gekannt. Wer kommt als nächstes zur größten Umverteilung hinzu?

Hilfe ja, aber bei 3.-Ländern - nicht in der EU!

Schon der Beitritt war "erschwindelt". Natürlich holt es jetzt die Gemeinschaft ein. Die Nutznießer in Griechenland haben ihr Schäfchen im Trockenen. Man hat sich in der Subventionitis eingerichtet und die Gewrkschaften pokern ganz eindeutig auf der zu erwartenden Stützung. Ähnlich einem Süchtigen, der ja "morgen aufhören will, aber heute noch seinen Stoff braucht".

Rolle der EZB; "Wenn die griechische Bevölkerung weitermachen will wie bisher, warum soll Europa dann helfen?"; Ist eine Umschuldung als Euro-Staat möglich? Seiteneffekte z.B. auf Spanien und Italien.

Neuorganisation der Bürokratie - Steuern und Beschäftigungsverhältnisse etc. - Abschaffung der Koruption.

Europa muß einen eigenen Weg finden und nicht einen Abklatsch des Wirtschafts- und Finanzsystems der USA sein, denn dort herrschen die gleichen Probleme. Deutschland muss verstehen, dass es immer wieder besonders gefordert wird, denn ohne Deutschland bricht das gesamte System zusammen. Als Deutscher muss man lernen, mehr zu arbeiten und mehr zu bezahlen. Nicht zu vergessen ist, dass unsere Taniemen und finanziellen Leistungen eine Abgleichung und Verpflichtung aus dem ersten, vor allem aber zweiten Weltkrieg ist. Dazu sind unsere Politiker viel zu feige und inkompetent.

Einem Schuldner weiterhin neue Kredite zu gewähren, der nicht in der Lage und willens ist seine Gewohnheiten zu ändern die ihn in die Krise geführt haben ist keine Lösung. Griechenland muss pleite gehen. Erst dann ändert sich das Verhalten und Stillhalten der Menschen.

a) Griechen haben die Bilanzen frisiert. Als Privatmann würde man dafür in den Knast kommen und nicht noch Geld zugesteckt bekommen. b) Ich hatte mal viel Zuversicht in den Euro gesteckt, aber nachdem mittlerweile jedes Land (incl. D!) die Euro-Regeln brechen kann ohne effektive Strafen fürchten zu müssen, ist die Vision zum Scheitern verurteilt. c) Eine Aufspaltung Nord-Euro und Süd-Euro wäre am sinnvollsten. So können die einen wie früher ihre Währung abwerten und wettbewerbsfähig bleiben und die andern eine harte Währungspolitik fahren.

Ärgerlich, wie Länder ohne korrekte Prüfung der Angaben aufgenommen werden. Und danach will es keiner gewesen sein.

Da war doch noch Onassis. So hat doch alles seinen Anfang. besonders diese Dynastie muss in die Pflicht und nicht der kleine Mann.

"Griechenland helfen" halte ich für "Neusprech" das Geld erreicht Griechenland doch nie sondern nur die Banken aus USA u.ä. Ländern.

Hier wird der Ausverkauf Europas betrieben. Staatliche Betriebe zu niedrigen Preise verhökern - und wer reibt sich die Hände? Dies ist eine Gruppe von Menschen, die als die Bilderberger bekannt sind. Frau Merkel wird regelmäßig eingeladen und daraus resultiert wohl auch ihr Schlingerkurs.

Es ist bekannt, mit welcher Hilfe Griechenland es in die Gemeinschaftswärung geschafft hat. Daher halte ich die Fragen nicht detalliert genug, um eine präzise Antwort zu geben.

Währungsstabilität, Preisstabilität, Solitarität.

Es müssen die haftbar - auch persönlich - gemacht werden, die die Daten zum EU-Beitritt wissentlich gefälscht haben. Außerdem: Das Geld ist ja nicht weg, wie es uns seit Beginn der Wirtschaftskriese die Bundesregierung versucht einzureden, es hat nur ein anderer. Und den (die) kann man, wenn man will, über Steuern zur Kasse (und damit zur Beteiligung) bitten. Wenn niemand spekulieren würde (dürfte), dann hätte es weder Lehman-Brother noch Griechenland / Spanien / Portugal / Italien gegeben. Und wenn die Amis damals die Lehman-Brothers gestützt hätten, dann wäre vieles nicht passiert.

Die Bundesregierung kommt als "Labertasche" rüber. Man will nicht so viel helfen und droht, aber es bleibt nichts von den Drohungen. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht! Die Themen geordneter Staatsbankrott, Austritt aus der Eurozone usw. verpuffen, weil diese in die Presse getragen werden und nicht in den Verhandlungen besprochen werden. Kurzum, die Bundesregierung hat nur den Hauch einer Ahnung, was da passiert. Westerwelle = Unzuverlässigkeit (siehe Libyen), Merkel droht und gibt nach, Schäuble verlangt und macht ohne Auflagen mit. Der Begriff "finanzpolitischer Scherbenhaufen" ist passend. Holt Euch endlich Leute, die Ahnung haben.

Griechenland darf erst gar nicht sich verschulden. Ich glaube nicht, dass Grichenland jemals seine Schulden zurückzahlen kann.

Griechenland ist nur der erste Fall, der Unterstützung braucht. M. E. zögern die heutigen Maßnahmen den Beginn der Krise nur hinaus.

Ich denke das nur gleichzeitig mit der Hilfe ein Verzicht bzw. Teilweise Erlass der Schulden und ein Stärken der Wirtschaft helfen wird.

Im Fernsehen habe ich gehört, dass die Banken Geld an Griechenland mit hohen Zinsen verleihen. Kommt da nicht Griechenland noch mehr ins Minus? Die Banken verdienen anscheinend jetzt, und sollte Griechenland wirklich pleite gehen, dann halten sich die Banken an den Staat, und wir sind dann wieder die Dummen. Die Banken verdienen dabei und sollten sich deshalb auch beteiligen.

Zusätzlich müssen die zur Verantwortung gezogen werden, die sich dort Jahrzehnte lang die eigenen Taschen gefüllt haben. Bei den Politikern und Beamten muss man anfangen. McKinsey hat da schon recht, einfach mal 40 Prozent weniger Personal, dann wird alles besser. Die stehen dann dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung, können dann ja als Gastarbeiter zu uns kommen, wir haben ja nur noch 2,9 Mio Arbeitslose... Ein M...haufen, den man nur umdreht, bleibt halt einfach nur ein M...haufen!

Nicht Griechenland ist das Prolem, sonder die irre "Geldschöpfung aus Nichts" der Banken! Finanztransaktionssteuer sofort - dann ist die Griechenlandrettung finanziell kein Problem mehr.

Befragung im Juli 2011 mit Online-Fragebogen, 119 Teilnehmer. 
 





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